Vortrag von Padre Zanardini: Eine Brücke zur Kultur der Ayoreo in Basel

Am vergangenen Dienstag, dem 30. April, bot Padre José Zanardini einen fesselnden Vortrag, der grosses Interesse weckte. Im Mittelpunkt stand die reiche Kultur und Lebensweise der Ayoreo, eines indigenen Volkes des paraguayischen Chaco. Dieses besondere Ereignis fand in Basel statt und wurde dank der Organisation des Honorarkonsuls von Paraguay in der Schweiz durchgeführt.
Die Teilnehmer hatten das Privileg, eine Dokumentation zu sehen, die von den Ayoreos in Zusammenarbeit mit Padre Zanardini produziert wurde, die ein authentisches Fenster in ihre Welt bot. Die Eröffnung der Veranstaltung übernahm Don Julio César Peralta Rodas, Botschafter der Republik Paraguay bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Mit herzlichen Worten dankte er den Anwesenden für ihr Interesse und insbesondere dem Referenten für sein Engagement, das reiche kulturelle Erbe Paraguays zu verbreiten.

Der Dank ging auch an die Stiftung Paradise Partner Paraguay und das Unternehmen Delipet AG, deren finanzielle Unterstützung nicht nur die Veranstaltung, sondern auch einen abschliessenden Umtrunk ermöglichte. Diese letzte Gelegenheit bot den Teilnehmern die einzigartige Möglichkeit, in einer entspannten und freundlichen Atmosphäre ausgiebig mit Padre Zanardini zu sprechen, die sich fast zwei Stunden nach Ende des Vortrags fortsetzte.
Die Vielfalt der Teilnehmer war bemerkenswert, mit Personen aus der Schweiz, Paraguay, Deutschland, Spanien und anderen lateinamerikanischen und europäischen Ländern, die ein echtes Interesse am Thema der indigenen Völker zeigten. Padre Zanardini, mit seinen Anekdoten und tiefgründigen Reflexionen, konnte die Aufmerksamkeit aller auf sich ziehen. Die Teilnehmer verliessen den Vortrag mit einer neuen Perspektive: Auch wenn die westliche Gesellschaft den indigenen Völkern einige Lehren bieten kann, ist es doch viel mehr, was sie von ihnen lernen kann.
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